Jeanne Birdsall: Die Penderwicks: Eine Sommergeschichte mit vier Schwestern, zwei Kaninchen und einem sehr interessanten Jungen

Jeanne Birdsall Die Penderwicks Buchempfehlung Kinder Buben Mädchen Jungen Jungs Kinderbuch Buchtipp Bücherempfehlung Zielgruppe: Zum Vorlesen ab 5 Jahren, zum Selberlesen ab 10; für Buben und Mädchen
Kategorie: Kinderbuch; wäre aber auch ein tolles Vorlesebuch fürs Altersheim (allerdings würden den Rentnern vermutlich beim Lachen die Dritten raushüpfen)
Themen: Familie, Freundschaft, Urlaub, Ferien, Abenteuer, Spaß
Leselevel: 5 von 5 Schwierigkeitsstufen
Wissenssteigerung: 3 von 5 Wissensstufen
Humor: 5 von 5 Punkten
Spannung: 5 von 5 Punkten
Gefühl: 5 von 5 Punkten
Elternvergnügen: 5 von 5 Punkten
286 Seiten, Taschenbuch, € 7,99

Achtung, Ihr lieben Astrid Lindgren- und Christine Nöstlinger-Fans! Eine weitere Grande-Dame schreibt Hammerbücher für Kinder. Sie ist genial, sie ist witzig und sie ist schlau: Die preisgekrönte Amerikanerin Jeanne Birdsall. 1992 erschafft sie in Anlehnung an Louisa May Alcotts Betty und ihre Schwestern die Penderwicks: vier Schwestern, die im Gegensatz zu ihren literarischen Vorbildern modern und witzig sind. Sehr witzig sogar! Rosalind ist 12, Sky 11, Jane 10 und Nesthäkchen Batty ist 4 Jahre alt. Der lateinliebende Botaniker Mr Penderwick und der alles zerkauende Hund Hound, Battys Schatten, komplettieren die Familie.

Im ersten von fünf Bänden, den Sylke Hachmeister brillant übersetzt hat, fährt die Rasselbande auf Urlaub und gerät in allerlei Schwierigkeiten. Als sie den Nachbarsjungen Jeffrey kennenlernen, bringen sie auch ihn in Schwierigkeiten. Ehrlich gesagt ist das ganze Buch so witzig, dass ich es auch Erwachsenen sehr empfehlen möchte. Das Besondere an Jeanne Birdsalls Erzählung ist, dass sie den Kindern aus dem Herzen spricht. Sie weiß wirklich noch, wie es ist, Kind zu sein, ganz ohne den ganzen Erwachsenenkram wie Kredite, Lebensmitteleinkäufe oder Steuerausgleiche.

Natürlich gibt es auch im Leben der Kinder Probleme, zum Beispiel wenn die Vierjährige beim Gänseblümchenpflücken auf einer Stierkoppel landet: „Batty hörte, dass es Jane war, die da schrie, und da Jane öfter mal schrie, häufiger als zum Beispiel Skye, war Batty nicht weiter beunruhigt. Trotzdem schaute sie von ihrem Käfer auf. Ein Bulle ist so viel größer als ein Käfer, dass Batty im ersten Moment nicht begriff, was sie sah. Sie schaute wieder auf den Käfer, der jetzt wohlbehalten einen anderen Gänseblümchenstiel hochkraxelte, und hoffte, das schwarze Ungeheuer würde verschwinden. Doch als sie wieder aufschaute, war es sogar noch einen Schritt näher gekommen. Es war nur fünf Meter von ihr entfernt. ‚Braves Pferdchen‘, sagte Batty hoffnungsvoll“ (Seite 69).

Zusätzlich zur humorvollen, unvorhersehbaren Geschichte ist das ganz normale Familienleben wahnsinnig witzig beschrieben, zum Beispiel hier, als der Vater seine Mädchen, die sich für die Geburtstagsparty eines Freundes herausgeputzt haben, fotografieren will: „‘Jetzt alle lächeln!‘, sagte Mr Penderwick und drückte auf den Knopf an seiner Kamera. Nichts passierte. ‚Auf den anderen Knopf, Daddy‘, sagte Rosalind. ‚Ach so, ja.‘ Über den Brillenrand hinweg betrachtete er die Kamera. Diesmal blitzte es. ‚Noch eins, Daddy. Hound hat nicht gelächelt‘, sagte Batty. ‚Das steht ihm auch nicht zu‘, sagte Skye. Vor einer halben Stunde hatte Hound sich auf Skyes – oder eigentlich auf Mrs Tiftons – silberne Schuhe erbrochen. Rosalind hatte die Schuhe gründlich gereinigt, aber jetzt schmatzte es bei jedem Schritt. ‚Sieht man auf dem Bild meine Knie?‘, fragte Jane. Ihre Knie waren vom morgendlichen Fußballtraining zerschunden. ‚Ich hab dir doch gesagt, dass dein Rock die zerkratzten Stellen bedeckt‘, sagte Rosalind. „Nun denn, also noch mal‘, sagte Mr Penderwick. Es blitzt wieder. ‚Nein, Daddy! Battys Kaugummiseite hat zur Kamera gezeigt‘, sagte Rosalind“ (Seite 110-111). Es gelingt Mr P schließlich, ein schönes Bild von seinen Töchtern zu machen. Genauso wie es Jeanne Birdsall gelungen ist, eine kunterbunte, heitere, abenteuerliche Erzählung von vier fabelhaften Schwestern zu machen, die uns Leser, egal ob jung oder alt, zum Lachen bringt (und manchmal auch vor Rührung zum Weinen). Und das aller-, allerbeste an diesem Buch ist, dass noch vier weitere geniale Penderwickbände auf uns warten!

Jeanne Birdsall. Die Penderwicks: Eine Sommergeschichte mit vier Schwestern, zwei Kaninchen und einem sehr interessanten Jungen. Hamburg: Carlsen Verlag, 2008. Übersetzt von Sylke Hachmeister.

Sabine Wiemers und Saskia Hula. Das große Wien-Wimmelbuch

Wiemers Hula Das große Wien Wimmelbuch, Buchempfehlung, Kinder, Jungen, Mädchen, Buchtipp, sehr gut Zielgruppe: Kinder von 4 bis 9 Jahren, die mit Wien bzw. Österreich etwas anfangen können oder wollen
Themen: Wien, Wimmelbuch, Kunst, Kultur, Reise
Leselevel: 3 von 5 Schwierigkeitsstufen
Wissenssteigerung: 5 von 5 Wissensstufen
Humor: 5 von 5 Punkten
Spannung: 5 von 5 Punkten
Gefühl: 5 von 5 Punkten
Elternvergnügen: 5 von 5 Punkten
28 Seiten, gebundene Ausgabe, € 14,90

Zwei Daumen nach oben für dieses witzige, optisch sehr ansprechende und rundum gelungene Wimmelbuch der besonderen Art!

Erstklassige Bilder, witziger Inhalt, interessante Wieninformationen und jede Menge Spaß stecken auf diesen 13 Doppelseiten. Ich habe gestern dieses Buch mit meinen beiden Töchtern (sie sind 6 und 8 Jahre alt) gelesen, und wir hatten eine herrliche Zeit zusammen! Man kann es sich wieder und wieder ansehen und entdeckt immer neue Details. Zudem wird die Stadt Wien unterhaltsam von vielen Seiten beleuchtet, sei es Natur, Kunst und Kultur, Bewohner (inklusive grantigem Kellner), Souvenirs oder Vergnügungsmöglichkeiten. Ein besonderes Vergnügen war für mich als Leseratte das Themengebiet Literatur. Ihr werdet Euch vermutlich fragen, was ein Wimmelbuch zu diesem Thema beitragen kann :-). Die Lösung liegt in der Figur des Bücherwurms „Fabios Mama“, die auf jeder Doppelseite zu entdecken ist und sich offensichtlich für Wiener Literatur (von Freud bis Jelinek) begeistert.

Die kurzen, einleitenden Bemerkungen zu den Illustrationen sind ebenso wie die Infotexte zu Buchanfang und -ende ansprechend formuliert, voller nützlicher Tipps und witzig. Eine Seite widmet sich etwa dem Opernball: „Dort treffen sich die Reichen und Schönen aus aller Welt, um zu zeigen, wie reich und schön sie sind“ (mit dieser philosophischen Erkenntnis wartet Doppelseite 5 auf). Zu Buchbeginn stellt die Autorin mehrere „Arbeitsaufgaben“ (zum Beispiel auf jedem Bild ein Wiener Schnitzel zu entdecken), und auch am Ende warten spannende Tasks auf die LeserInnen. Das Buch weckt eine große Begeisterung für Österreichs Hauptstadt und beweist, dass Wien zurecht zum neunten Mal in Folge zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt wurde (siehe https://www.wien.info/de/lifestyle-szene/lebenswerteste-stadt).

Habt ihr Tipps für Wimmelbücher, die in anderen Städten spielen?

Sabine Wiemers und Saskia Hula: Das große Wien-Wimmelbuch. Salzburg: Residenz Verlag, 2014.

Lauren Oliver: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Lauren Oliver Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei sagen sie Buchempfehlung Buchtipp Jugendliche YA Zielgruppe: Jugendliche ab 14 Jahren
Kategorie: Jugendbuch, junge Literatur, Young Adult Roman
Themen: Teenager-Alltag, Liebe, Schule, Freundschaft, Tod, Familie, Party, Spaß
Leselevel: 5 von 5 Schwierigkeitsstufen
Wissenssteigerung: 3 von 5 Wissensstufen
Humor: 4 von 5 Punkten
Spannung: 5 von 5 Punkten
Gefühl: 5 von 5 Punkten
Elternvergnügen: 5 von 5 Punkten
447 Seiten, Taschenbuch, € 8,99

Lauren Olivers Erstlingswerk ist einfach mega und wurde nicht umsonst 2011 für den Deutschen Jugendbuchpreis nominiert. Teenies, die schon mit einer Gehirnhälfte (oder 2) an die Liebe und das Partymachen denken, werden begeistert sein. Aber, liebe Erwachsene, fürchtet Euch nicht, das Buch wirkt sich positiv auf die junge Leserschaft aus!

Die 17-jährige Amerikanerin Samantha Kingston ist wie ihre drei Freundinnen eines der It-Girls ihrer Schule. In Kapitel 1 erlebt sie ihren letzten Lebenstag, einen Valentinstag, als hormongesteuerter Teenie mit großer Klappe. Ich war schockiert, dass so eine Tussi die Heldin dieses Romans sein soll. Allerdings erlebt Sam diesen Valentinstag insgesamt sieben Mal, und sie nützt diese Gelegenheiten, mal ernsthaft über ihr Verhalten, ihre Freundinnen, ihre Familie und ihren festen Freund nachzudenken. Wie in Und täglich grüßt das Murmeltier wird Sam geläutert und schließlich, in Kapitel 7,… Haha, das würd ich Euch doch nie verraten!!

Das Buch nimmt vor allem ab Kapitel 2 Fahrt auf, und man kann es bald nicht mehr weglegen. Nur auf den letzten Seiten gerät die Sache leicht ins Trudeln („wenn Gesang ein Gefühl wäre, wäre es das, dieses Licht, dieses Schweben, wie Lachen“, Seite 445). Aber hey, bis Seite 442 wird man gefesselt von der überzeugenden Beschreibung des komplizierten Teenager-Lebens, den coolen Sprüchen der handelnden Personen („eine verdammte Nudel hat mehr Charakter als Phoebe“, Seite 353) und den witzigen Formulierungen (sie starrt mich an, „als hätte ich gerade verkündet, ich würde die Schule schmeißen, um Schlangenmensch im Zirkus zu werden“, Seite 326). Wie treffend Lauren Oliver das erste echte Verliebtsein beschreibt ist soooo schön…

Eine klare Leseempfehlung für alle Jungen und Junggebliebenen!

PS: Im Harperteen-Interview vom 21.4.2010 erzählt Lauren Oliver, die im wirklichen Leben Laura Schechter Parker heißt, dass sie, seit sie 5 Jahre alt war, jeden Tag schreibe ( https://www.youtube.com/watch?v=5eNYqcxPKZM ). Ihr Vater, der True-Crime-Autor Harold Schechter, sei ihr diesbezügliches Vorbild. Die Leute bewundern sie dafür, so Oliver weiter, dass sie schon mit 25 Jahren ihr erstes Buch veröffentlicht habe, aber für sie sei es tatsächlich ein langer, zwanzig Jahre dauernder Prozess gewesen. Übrigens bezeichnet sie sich selbst in diesem Interview als Nerd-Teenager, allerdings sei sie auch wild gewesen und auf Partys gegangen.

PPS: Die Schwester der Autorin, Elizabeth Schechter, hat am 25.11.12 auf ihrer Facebook-Seite einen Schnappschuss gepostet, der zeigt, wie Barack Obama mit seinen Töchtern Bücher von Lauren Oliver kauft: So cool…

Lauren Oliver. Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie. Übersetzt von Katharina Diestelmeier. Hamburg: Carlsen Verlag, 2013.

Jörg Mühle: Nur noch kurz die Ohren kraulen?

Joerg Muehle Nur noch kurz die Ohren kraulen Bilderbuch, Pappbuch interaktiv Kinderbuchblog Brigitte Walliser Zielgruppe: Jungen und Mädchen ab 2 Jahren
Themen: Gutenachtgeschichte, Interaktives Vorlesen
Leselevel: 2 von 5 Schwierigkeitsstufen
Wissenssteigerung: 1 von 5 Wissensstufen
Humor: 5 von 5 Punkten
Spannung: 1 von 5 Punkten
Gefühl: 5 von 5 Punkten
Elternvergnügen: 5 von 5 Punkten
22 Seiten, Pappbilderbuch, € 8,95

Das Buch ist so süß und witzig! Ich bin begeistert!

Die geniale und fabelhaft illustrierte Gutenachtgeschichte rund um das entzückende Hasenkind beginnt mit Zähneputzen und Pyjamaanziehen, dann kommt das Bett dran und jede Menge wunderbare Schlafrituale wie Ohrenkraulen und Rückenstreicheln. Schon ab der ersten Seite interagiert das Pappbuch mit der Leserschaft, indem es die Kinder auffordert, dem Hasenkind auf die Schulter zu tippen, sein Kissen aufzuschütteln, usw. Nach getaner Arbeit werden die Kleinen gelobt und bedankt, das begeistert sie natürlich zusätzlich. Die Kinder bringen Schritt für Schritt das Hasenkind zu Bett, zum Schluss wird noch das Licht ausgemacht und gut is‘: Spätestens an diesem Punkt gähnen Kinder und Vorleser, alle sind entspannt und beruhigt, die Kleinen können nun selbst friedlich einschlummern. (Hätten die genervten Eltern in Adam Mansbach’s Bilderbuch Verdammte Scheiße, schlaf ein! doch nur Jörg Mühles Gutenachtgeschichte vorgelesen!)

Jörg Mühles Folgebücher Badetag für Hasenkind (2016) und Tupfst du noch die Tränen ab (2017) sind ebenso bezaubernd und empfehlenswert.

Kennt Ihr Jörg Mühles Hasenkind-Bücher schon? Verwendet jemand von Euch auch das in Nur noch kurz die Ohren kraulen? beschriebene Einschlafritual für seine Kinder?

Jörg Mühle. Nur noch kurz die Ohren kraulen? Frankfurt am Main: Moritz Verlag, 2015.

Jacqueline West: Olive und das Haus der Schatten

Zielgruppe: Mädchen und Jungen von 9-14 Jahren
Thema: Rätsel, Spannung, Mädchen, Katzen, Zauberer, magische Welt

Leselevel: 4 von 5 Schwierigkeitsstufen
Wissenssteigerung: 3 von 5 Wissensstufen
Humor: 3 von 5 Punkten
Spannung: 5 von 5 Punkten
Gefühl: 5 von 5 Punkten
Elternvergnügen: 5 von 5 Punkten
221 Seiten, gebundene Ausgabe, € 12,80

Für mutige Kinder, die nicht so leicht Angst bekommen, ist dieses gut geschriebene und fesselnde Buch. Der Spannungsbogen des Buches ist wirklich gelungen, für Zartbesaitete mag die ansonsten humorvolle Geschichte stellenweise zu unheimlich sein.

Die Heldin des Kinderbuches, Olive Dunwoody, zieht mit ihren Eltern in ein altes Haus, in dem viele Gemälde der Vorbesitzerin hängen. Bald findet Olive heraus, dass sie durch die Bilderrahmen in eine von einem bösen Zauberer beherrschte Geheimwelt steigen kann. Drei besonders große und gesprächige Katzen helfen ihr im Kampf gegen den Magier. Und Freund Morton, auf den sie in einem der Bilder trifft, steht ihr ebenfalls zur Seite, auch wenn er eine verdächtig glatte und kühle Haut hat…

Olives Eltern, beide Mathematiker, sind liebevoll und schrullig, und viele lustige Momente entstehen durch ihre naturwissenschaftliche Leidenschaft.

Die deutsche Übersetzung von Leonard Thamm ist gut gelungen. Die Illustrationen der englischen Originalausgabe sind allerdings viel ansprechender. Vielleicht ist das der Grund, warum nur zwei der fünf in Amerika sehr beliebten Elsewhere-Abenteuer  auf Deutsch erschienen sind.

Olive und das Haus der Schatten ist ein tolles Kinderbuch. Ich gebe eine klare Lese- und Kaufempfehlung für mutige Jungen und Mädchen ab, allerdings ist ängstlichen, nervösen Kindern von der Lektüre dieses Romans abzuraten. Man darf auf Olives nächstes Abenteuer gespannt sein: Band zwei der Serie, Im Bann der Magie, ist auch auf Deutsch erhältlich.

Jacqueline West. Olive und das Haus der Schatten. Übersetzt von Leonard Thamm. Mit Illustrationen von Ingrid und Dieter Schubert. Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2010.

3, 2, 1, Start!

Super Kinderbücher, mega Jugendbücher, tolle Sachbücher, geniale Kinderbücher, Empfehlung, Tipp, Ratschlag, Rat, Begeisterung, junge Literatur, Bibliophil, Literaturwissenschaft, Leidenschaft, Bücherliebe, Übersetzerin

„Kinderbücher gibt’s wie Sand am Meer. Ich suche am Strand nach besonders schönen Steinen und Muscheln, die ich in meiner Blogvitrine präsentiere.“

Wir füttern die Seelen unserer Kinder mit Lesestoff. Und egal, ob wir ihnen vorlesen oder ob sie sich selbst gemütlich zusammengerollt einem Buch widmen, wir wollen, dass dieser Stoff etwas Besonderes ist. Etwas, das sie in ihrer Eigenart bekräftigt, in ihren Träumen bestärkt und in ihrer Offenheit fördert. Nach solchen Büchern suche ich mit meinem geschulten Auge, und wenn sie noch eine große Portion Humor mitbringen und auch Erwachsene beim Vorlesen in Begeisterung versetzen, dann umso besser!

Dieser Blog macht keinen Gewinn, sondern Spaß. Er ist gänzlich unabhängig und stellt nur die Besten der Besten vor, und zwar aus den Kategorien Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch. Eine übersichtliche Bewertung mit Punkten ermöglicht zunächst einmal einen guten ersten Eindruck. Es folgt eine knackige Inhaltsbeschreibung mit vielen Zitaten, die das Wesen des Buches widerspiegeln. Spannendes Hintergrundwissen und Gossip zu AutorIn und Werk runden das Buchporträt ab. Bei Bedarf füge ich noch an, für wen das vorgestellte Buch besonders oder überhaupt nicht geeignet ist. Mein erster Buchtipp ist zum Beispiel nichts für schwache Nerven. Aber davon morgen mehr…